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6. März 2019
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Wassersport


Mit dem Faltboot "Klepper Aerius II" fing alles 1966 an. Inzwischen begleitete er uns auf vielen unserer Reisen.

Unser Klepper-Aerius II wird nach "getaner Arbeit" wieder abgebaut.

 
 
Erst muß alles trocknen, dann wird die Bootshaut und das Gerüst wieder in den 3 Packsäcken verstaut. Anschließend in den Discovery und einer Weiterfahrt steht nichts mehr im Wege.
 
Aufgebaut ist das Boot ohne Werkzeug in 10 bis 15 Minuten von einer Person. Das Abbauen dauert etwas länger, bedingt durch das Saubermachen.
 
 
 
Wir sind zurück von einer wunderschönen Paddeltour auf dem Gudenö in Dänemark.
Der erste Einsatz fand 1966 auf dem schwäbischen Meer, dem Bodensee statt. Es folgten weitere Paddeltouren mit unserem guten alten Aerius II (der die Jahrzehnte ohne Reparaturen unbeschadet überstanden hat) auf dem Faaker See in Kärnten, der Altmühl zwischen Treuchtlingen und Pappenheim, der Rurtalsperre in der Eifel, den Seen um Plön, dem River Avon und dem Lakedistrikt in England, auf Seen und Flüssen in Dänemark, der Ostsee in Dänemark, sowie dem Vänern- und Vätternsee in Schweden, den Seen und Kanälen in Dalsland, das Schärengebiet der Ostsee um Västervik in Schweden und das Saimaa Seengebiet an der russischen Grenze in Finnland.
 
Leider mußten wir uns im Jahr 2006 (nach 40 Jahren!) von der inzwischen doch in Selbstauflösung befindlichen Bootshaut trennen. Bei Klepper in Rosenheim haben wir uns eine neue Bootshaut in Quattro-Ausführung mit Packluken vorne und hinten, passend zum alten Gerüst, schneidern lassen. Natürlich wieder mit blauem Verdeckstoff, nur der Rumpf ist diesmal nicht in silber sondern in schwarz ausgeführt.
 
Die Jungfernfahrt fand im September 2006 auf den Plöner Seen statt und in 2007 waren wir wieder auf den Silkeborger Seen in Dänemark unterwegs. Im Jahr 2008 befuhren wir die Müritz mit ihrer ausgedehnten Wasserfläche bei Waren sowie den Streitzigsee in Neustettin/Pommern, heute Szczecinek in Polen. Im Jahr 2009 befuhren wir die Kanäle und Fließe im Spreewald (etwa 80 km) bei Lübbenau und auch wieder die Müritz (etwa 50 km) bei Waren. Im Jahr 2010 waren wir wieder auf den Kanälen des Spreewaldes (ca. 105 km) und auf dem Oberuckersee und dem Unteruckersee (ca. 55 km) mit unserem Aerius II unterwegs.
 
Ende der 70er Jahre wurde es größer. Der Motorbootführerschein und alle Segelscheine, von A bis zum Sporthochseeschiffer kamen hinzu. Dazu noch das UKW-Sprechfunkzeugnis und der Signalschein.
 
Die bevorzugten Segelreviere mit Charteryachten (29 bis 31 Fuß) waren und sind: die dänische Südsee im Gebiet Lolland, Falster und Moen, die deutsche Ostsee zwischen Travemünde, Fehmarn und dänischer Südsee, das Mittelmeer von Port Grimaud, über Ajaccio bis Bonifazio im Süden von Korsika.
 
Bei dem Törn von Port Grimaud nach Ajaccio hatten wir nachts eine ungewöhnliche Begegnung mit einem kaum 200 m von uns entfernt auftauchenden Atom U-Boot.  Segelboote sind mit dem Sonar der U-Boote beim Auftauchen kaum zu orten. Uns fuhr der Schreck in die Glieder als dieser Trümmer neben uns mit gelbem Funkellicht auftauchte.
 
Unser Lieblingsrevier sind die Schären zwischen Öland und Stockholm. Nach kurzer Eingewöhnung segelten wir durch das teils sehr enge Fahrwasser im Schärengürtel. Abends wurde in Buchten geankert und die Seele baumeln lassen. Vorbei kommende Fischer versorgten uns mit Frisch- und Räucherfisch. Spät nachmittags liefen wir in Stockholm ein und machten direkt im Stadtzentrum neben dem Wasa-Museum fest. Stockholm ist eine zauberhafte Stadt am und im Wasser auf unzähligen Inseln. Durch die Schleuse gings in den Mälarsee nach Schloß Gripsholm. Das Einlaufen in die Schärenfahrwasser von See her muß mit besonderer Sorgfalt vorgenommen werden. Auch in den Schären muß mit außerster Sorgfalt navigiert werden. Die Felsen sind oft knapp unter der Wasseroberfläche vom Wasser umspült und nur im Nahbereich zu erkennen. Navigationsfehler haben dramatische Folgen. In den stillen Ankerbuchten, im Cockpit sitzend, den Sonnenuntergang genießen, ist schon ein Erlebnis.
 
Das Isselmeer haben wir mit einem 20 m langen Plattbodenschiff unter Segeln befahren. Durch die Schleuse gings bis nach Texel. Da bestimmten die Gezeiten die Fahrt. Bei starken Winden kann das Isselmeer wegen seiner geringen Tiefe ganz schön kabbelig sein. Es ist ein sehr schönes Segelrevier.
 
Auf dem Chiemsee haben wir unter Segeln Herrenchiemsee und Frauenchiemsee umrundet. Ein ganz anderes Revier, aber von großem Reiz.
 
In den 80er Jahren habe ich in meiner Freizeit auch noch als Segellehrer auf dem Rhein gearbeitet. Die dabei gesammelten Eindrücke würden einige Seiten füllen. Das wahre Leben schreibt noch immer die schönsten Geschichten.
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