Auf dem Bild links steht ein kleinerer Mammutbaum neben der Straße. Er ist etwa 1000 Jahre alt.

 
Die Motorhomes in den USA sind deutlich komfortabler, aber auch schwerer als in Europa. Ein 25 Fuß Motorhome ist um die 8 m lang, 2,5 m breit, 3,2 m hoch und wiegt je nach Ausstattung bis zu 9 Tonnen. Angetrieben durch einen V8-Benzin Motor mit 5,0 oder 5,7 Liter Hubraum (oder größer) und Automatikgetriebe mit Cruise Control (Tempomat). Die Horsepower sind unbekannt, interessiert auch keinen Amerikaner. Die typische Frage lautet immer: "How many Miles per Gallon? Je nach Fahrweise lautet die Antwort 8 bis 10 Miles per Gallon. D.h. nach 100 Meilen sind 10 Gallonen = 38 Liter weg. Da die Gallone etwa soviel kostet wie bei uns 1 Liter ist das nicht besonders tragisch. Der Tank faßt 33 Gallonen.
Alle 3000 Meilen muß unterwegs Inspektion gemacht werden. Auslagen werden mit Nachweis  vom Vermieter erstattet.

Das Motorhome hat einen Waschraum mit Waschbecken, Toilette und Dusche. Die Küche Spülbecken, Schränke, einen Herd mit Backofen, Gefrier- und Kühlschrank sowie Mikrowelle. In unseren Motorhomes war im Heck meistens ein französisches Doppelbett und daneben der Waschraum. Im Mittelteil der Eingang und gegenüber die Sitzgruppe für vier Personen und ein drehbarer Sessel. Über der Fahrerkabine ein Doppelbett im Alkoven. Vier Personen können komfortabel reisen. Selbstverständlich ist eine motorgetrieben Klimaanlage und eine Weitere auf dem Dach. Betrieben mit Strom vom Stellplatz oder während der Fahrt zusätzlich vom eingebauten Generator. Für Abwasser sind 2 Tanks eingebaut. Einer für die Toilette und einer für Dusche und Waschbecken. Der Frischwassertank faßt 33 Gallonen.
Der Überbau über der Fahrerkabine bietet einen sehr guten Sonnenschutz während der Fahrt.
Die Stellplätze auf den Campgrounds haben meistens "Full Hook Up" d.h. Strom (115 Volt), Trinkwasser- und Abwasseranschluß sowie einen Tisch mit Bänken und einen Grill. In den Rangercamps auch noch einen Lagerfeuerplatz. Abends haben wir sehr oft ein Lagerfeuer entfacht. Klappsäge und Beil gehörten zu unserer privaten Wildnisausstattung.
 
In den Nationalparks gibt es abends immer ein ca. 1-stündiges Gespräch am Lagerfeuer mit einem Ranger oder einer Rangerin. Sehr oft werden Dias aus dem jeweiligen Park gezeigt.
 
Ein Besuch ist sehr zu empfehlen, es gibt Informationen aus erster Hand.
In America ist alles ein wenig anders. Die Straßen breiter, die Supermärkte riesig, die Entfernungen größer, gerechnet wird in Gallonen und Meilen. Am Einfachsten war immer unsere Rechnung: Ein Meile ist gleich 1 km, eine Gallone = 1 Liter und ein Dollar = 1 DM. Dann war alles erträglich, preiswert und das Motorhome brauchte gar nicht mehr soviel Benzin. Bei unserem ersten Besuch in den USA hatten wir zu Dritt ein 21 Fuß Motorhome gemietet. Es gab gar keine Schwierigkeiten auf den Parkplätzen unser Motorhome zu finden. Es war immer eines der Kleinsten.

Wir haben Motorhomes bis zu 56 Fuß (ca 18 m) gesehen. Dabei handelte es sich um 3-achsige Omnibusse mit allem erdenk- lichen Komfort. Ausfahrbare Seitenwände, Waschmaschine, Trockner, separate Schlafzimmer, komfortable Wohnräume, Badezimmer mit Wirlpool-Wanne etc. Diese Fahrzeuge fangen bei etwa 500 000 $ an, nach oben alles offen. Die Meisten lagen so bei 2 000 000 $. Da diese Fahrzeuge auch für amerikanische Verhältnisse groß sind, wird für den täglichen Gebrauch hinten ein PKW, Geländewagen, VAN oder ein großes Boot mitgeschleppt. Das Größte war ein riesiger Bus mit einem 2- Personen Kleinhubschrauber auf einem angehängten Anhänger. Meistens gehören diese Motorhomes den sogenannten "Snowbirds". Das sind Pensionäre, die ihr Haus verkaufen und nur noch eine Postbox als Adresse haben. Mit diesem Motorhome fahren sie den Jahreszeiten entsprechend in die einzelnen Bundesstaaten, immer der Wärme nach und verbringen so ihren Lebensabend. Viele waren weit über 90 Jahre alt, aber immer noch fit und unterwegs.
Im
Dreiviertel-Jahrhundert Club
wird erst aufgenommen, wer
mindestens 75 Jahre alt ist.
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Motorhome

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Unser fabrikneues Motorhome mit 25 Fuß Länge im Saguaro Nationalpark in Arizona.
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Der alte Minenweg zum Campground am Yosemite Creek.
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In den Gipsdünen von White Sands
Mit Unserem TIOGA-ARROW auf einer Brücke des 5 Meilen langen schmalen Minenweges zum Campground im Yosemite