2 Heritage 200.jpg

Homepage von Christa +Jürgen

 Startseite
 
 Wo wir leben
 
 Wir über uns
 
 Unsere Hobbys
 
 Links
 
 Kontakt
 
Impressum
Datenschutz
 
Die letzte Überarbeitung
erfolgte am

6. März 2019
 Reisen in Europa
 
 Wohnwagen
 
 Wassersport
 
 Fotografie
 
 Garten
 
 Modellbau
 
 Motorhome
 
 Reisen in Amerika
 
 Reisen in Afrika
 
 Frechen-Historie
 
Copyright by Christa und Jürgen Klemann
2004-2019

Alle Rechte vorbehalten.
Aus rechtlichen Gründen weisen wir darauf hin. daß das Kopieren von unserer Hompage, ohne unsere ausdrückliche Genehmigung untersagt ist.
Version 4.01.02
 Fotoalbum
 
---  NEU  ---

Reise nach Lichterfeld-Schacksdorf zum F60-Industrie-Museum

Zurück zum Fotoalbum

 
Eine Besonderheit im Mitteldeutschen Braunkohlentagebau stand heute auf unserem Besuchsprogramm. Nur hier gab und gibt es diese Technik der Förderbrücke. Ein mehrere km langer Graben wandert durch die Landschaft. Auf der einen Seite wird der Abraum abgebaut mit bis zu 3 Eimerketten-Baggern und/oder Schaufelrad-Baggern gleichzeitig, über die gut 500 m lange Förderbrücke auf die andere Seite des Grabens transportiert und dort auf dem ausgekohlten Bereich direkt verkippt. Im Mittelteil des Grabens wird mit zusätzlichen Baggern die Braunkohle abgebaut. Die Typenbezeichnung "F 60" weist auf die maximal mögliche Abtraghöhe des Abraumes hin. Mit dieser Förderbrücke konnten bis zu 60 m hohe Deckgebirge mit mehreren Baggern gleichzeitig abgetragen und damit die darunterliegende Braunkohle zum Abbau freigelegt werden.
Diese Förderbrücke hat nur 13 Monate bis zum Juni 1992 gearbeitet. Nach der Aufgabe des Tagebaus Klettwitz-Nord im Jahr 1992 sollte diese F60 verschrottet werden. Das wurde jedoch verhindert und im Mai 2002 als F 60-Museum eröffnet.
Im Jahr 1994 habe ich mit einer Gruppe in Dresden die elektrische Modernisierung einer solchen Förderbrücke geplant. Diese Förderbrücke verrichtet ihre Arbeit heute noch, als eine von insgesamt nur noch 5 Förderbrücken.
Im Bereich Cottbus sind noch mehrere dieser einzigartigen Förderbrücken in Betrieb und mit Glück von Aussichtspunkten oder von der Straße in Aktion zu sehen.
Nachstehend einige Fotos dieses Riesen mit den beeindruckenden Maßen: Höhe etwa 80 m, Breite etwa 200 m, Länge etwa 500 m, Gewicht dieser F 60 etwa 11 000 Tonnen (voll ausgerüstet wog sie knapp 14 000 Tonnen).
Diese Förderbrücke gehört heute der Gemeinde Lichtenfels-Schacksdorf.
20090609MuseumF60_007Abk
1 - Das Prinzip der Förderbrückentechnik  --  links wird Deckgebirge abgebaut,
über die Förderbrücke transportiert, rechts wieder verkippt und in der Mitte die Braunkohle abgebaut.
20090609MuseumF60_003Abk
2 - Die Förderbrücke F 60  --  Die Abwurfseite für den Abraum
20090609MuseumF60_005Abk
3 - Die Förderbrücke F 60  --  Die Seite der Eimerkettenbagger
20090609MuseumF60_009Abk
4 - Die Förderbrücke F 60
Die Schienenfahrwerke auf der Seite der Eimerkettenbagger, links die mitfahrende große Leitungstrommel
20090609MuseumF60_017Abk
5 - Die Förderbrücke F 60  --  Blick vom höchsten Punkt (80 m) über die Brücke
20090609MuseumF60_023Abk
6 - Die Förderbrücke F 60  --  Blick vom höchsten Punkt (80 m) über die Brücke
20090609F60Pano001Abk
7 - Die Förderbrücke F 60  --  Blick vom höchsten Punkt (80 m) zum Bergheider See (ehemals Tagebau Klettwitz-Nord)
20090609MuseumF60_028Abk
8 - Die Förderbrücke F 60  --  Blick von der Kanzlerplattform zur Abwurfseite
20090609MuseumF60_029Abk
9 - Die Förderbrücke F 60  --  Besuchergruppe mit Führung an der F 60