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Reise nach Dänemark im Jahr 2004

Bei dem Wind steigen die Drachen in die Luft

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In früheren Jahren haben wir auf unserem Weg nach Schweden oft ein paar Tage auf den dänischen Inseln Lolland, Falster, Moen und Seeland verbracht und dabei Land und Leute kennen gelernt. Im Jahr 2002 haben wir zum ersten Mal die Halbinsel Jütland besucht und dabei sehr viel digital gefilmt und analog fotografiert. Nach dem Umstieg mit der Leica Digilux 2 auf die Digitalfotografie im Jahr 2003 wurde auf unseren Reisen sowohl analog als auch digital fotografiert.  Die Leica R8 war mit Diafilm bestückt und wurde parallel verwendet. Die Qualität der Digitalaufnahmen ist mittlerweile so gut geworden, dass der Analogfilm wohl langsam ins Hintertreffen geraten wird.
Seit September 2005 verwende ich an meiner R8 die neue digitale Rückwand "DMR" von Leitz und bin hoch zufrieden, besonders da ich meine gesamte Objektivreihe, mit der sprichwörtlichen Leitzqualität, weiter verwenden kann. Es zeigt sich immer wieder, wie richtig und zukunftsicher die im Jahr 1977 getroffene Entscheidung für die R3 war. Durch Neukauf eines Gehäuses der R4, R7 und der R8 war ich aktuell und konnte mein Objektivspektrum immer weiter ausbauen. Beide Kameras, die R8 mit DMR und die Digilux 2 haben ihren speziellen Anwendungsbereich. Will ich bestimmte Aufnahmen machen, dann ist die große Fototaschen mit der R8 und Wechselobjektiven mein Begleiter. Habe ich nichts Bestimmtes vor, begleitet mich die Digilux 2 als leichtes Handgepäck für Schnappschüsse. So verpasse ich keine schönen Fotomotive.
Seit mehr als 30 Jahren fahren wir auf selbst organisierten Rundreisen durch Europa und die USA. Dabei legen wir nur einen groben Rahmen für die Reise fest und den Rest entscheiden wir vor Ort. Der erste Aufenthalt im Urlaub ist immer ein paar Tage länger um den Alltag abzustreifen und auf Urlaub umzuschalten. Dieses Vorgehen hat sich sehr bewährt auf all unseren Reisen.

1.

Unsere Jütlandreise verlief im Uhrzeigersinn entlang der Küste und dann im Landesinneren bis Skagen und an der Ostseite wieder zurück. Die erste Station war die Insel Römö

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Ein Austernfischer sucht seine Nahrung
Diese Sonnenuntergänge verwöhnen das Auge
Auf der Insel Römö ist einer der schönsten Badestrände Europas. Er zieht sich an der Westseite mit einer Breite bis zu 3 km hin und kann mit dem Auto befahren werden.
 
Dabei sind jedoch ein paar Vorsichtsmaßnahmen zu beachten.
1.Prüfe genau den Untergrund bevor du darüber fährst.
2.Fahre niemals in Sandverwehungen und sind diese noch so klein.
3.Steige notfalls aus und erkunde die Strecke zu Fuß.
 
Diese Vorsichtsmaßnahmen sind für einen Geländewagenfahrer selbstverständlich. Sie sollten bei diesem Strand noch mehr von PKW- Fahrern beachtet werden.
 
Unser erster Nachmittag am Strand artete auf Römö in Arbeit aus. Kaum hatten wir unseren Discovery in Strandnähe geparkt, strömten aus allen Richtungen Leute auf uns zu und baten um Schlepphilfe aus den Sandverwehungen.
 
So haben wir in knapp  2 Stunden mit einem 9 m langen Bergegurt 4 PKW's wieder freigeschleppt.

2.

Vor der Insel Römö liegt der Ort Hjemsted mit seinem Wikingermuseum

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In den Sommermonaten lohnt sich ein Besuch sehr.
 
Besonders wenn die Zeltstadt aufgebaut und bewohnt ist.
 
Hier wird das Leben in früheren Jahrhunderten nachgespielt. Es gibt unter Anderem Schmiede, Korbmacher, Färber, Gerber, Schuhmacher und Weber.
 
Die Akteure kommen nicht nur aus Dänemark und dem übrigen Skandinavien, es waren auch Deutsche und Schweizer dabei.
Es gibt Besuche des Fürstenpaares, aber auch Kämpfe mit dem Schwert.
 
Jeder kann sich im Bogenschießen versuchen.
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Nahe der deutschen Grenze liegt der kleine Ort Mögeltönder. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Ein bezaubernder kleiner Ort mit dem von Prinz Joachim bewohnten "Schloß Schackenborg".
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Der wunderschöne Backsteinbau der Klosterkirche in Logumkloster lädt den Besucher ein.
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Unser Standplatz mitten in den Dünen in Hvide Sande auf dem Campingplatz unweit des Leuchtturmes.
 
Zum Strand sind es durch die Dünen nur wenige Minuten zu Fuß.
 
Hier ist einer der größten Fischereihäfen in Dänemark. Mehrere Hundert Fischerboote aller Größen liegen im Hafen.
 
Im Ort gibt es ein fantastisches Fischgeschäft mit täglich frischem Fisch und Räucherwaren.
 
Hier werden Räucherwaren vom Vortag billiger verkauft weil sie ja nicht von heute sind! Wie bei uns das Brot vom Vortag!
 
Wir haben die Fischspezialitäten von Dänemark ausgiebig probiert. Es war einfach köstlich.

3.

Hvide Sande mit seinen Dünen und dem Fischereihafen war unser nächstes Ziel

4.

Die Kalkgruben von Mönsted

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Die Kalkgruben von Mönsted waren unser nächstes Ziel.
 
Hier wurde früher Kalk abgebaut. Heute können die Höhlen besichtigt werden. Direkt auf die Kalkwände wird stündlich eine Diashow über die Entwicklung der Region projiziert (siehe oben).
 
Im ganzen Jahr herrschen hier gleichmäßige Temperaturen. Auch im Hochsommer ist für den Besuch eine warme Jacke angebracht.
 
Der Besucher kann die Höhlen selbst erkunden. Wegen der teilweise niedrigen Gänge werden Schutzhelme ausgegeben. Sie sind aber auch wirklich notwendig.
 
Während des Rundganges zieht ein unwiderstehlicher Duft in die Nase des Besuchers.
 
In einem abgetrennten Bereich des Höhlensystems lagert der Arla - Höhlenkäse mehrere Wochen bis zu seiner Reife. Der Duft zieht durch das ganze Labyrint der Höhlen. Er kann im Besucherzentrum gekauft werden. Mittlerweile ist er auch in Deutschland erhältlich.

5.

Viborg mit seinem mittelalterlichen Volksfest

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Der Dom zu Viborg vom Klostergarten gesehen
Buntes Treiben rings um den Dom
Musiker unterhalten die Besucher mit mittelalterlicher Musik
Hier kann sich der Besucher einen Ablaß erkaufen
Im Mittelalter konnten sich reiche Leute von der Kirche einen Ablaß zur Vergebung der Sünden erkaufen. Da es zu dieser Zeit gehört, wird es auch hier von einem "Schriftgelehrten" angeboten. Für ein paar Dänenkronen kann das Sovenier erworben werden.
 
 
 
 
Wie links zu sehen kann der Besucher, mit der Armbrust und/oder Pfeil und Bogen, seine Schießkünste erproben.
 
 
 
 
Diese Veranstaltungen werden mir viel Liebe und Einsatz aufgebaut und durchgeführt.
 
 
 
An anderen Stellen unterhalten Gaukler das Volk. Bei Tänzen kann jeder mitmachen.

6.

Die Burg von Spöttrup

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Die wehrhafte Burg von Spöttrup mit seinen dicken Mauern und dem umlaufenden Wassergraben zeigt deutlich die Baukunst und die Notwendigkeit solcher Festungsanlagen in der damaligen Zeit am Limfjord.
Zur Burg gehört noch ein großer Park mit sehr schön gestalteten Gartenanlagen.
 
Unten sind Ansichten vom Rosengarten zu sehen.

7.

Löckstör und Rubjerg Knude

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Der Limfjord, als natürliche Wasserstraße durch Nord-Dänemark, ist hier durch einen Kanal zur Umgehung einer Sandbarre ergänzt worden.
Im Mittelalter mußten die Schiffe mühsam entladen, über die Sandbarre gezogen und wieder beladen werden. Diese Mühe ersparte der mit Hand gegrabene Kanal den Bewohnern.
 
 
 
 
 
Der stehte Wind an der Küste, hier bei dem Leuchtturm "Rubjerg Knude" hält die Sandkörner der unbefestigten Dünen ständig in Bewegung. Diese Sanddüne überrollt alles, das sich ihr in den Weg stellt. Der Leuchtturm wurde schon vor einiger Zeit aufgegeben. Der Flugsand hat die meisten Gebäude schon zugedeckt. das Gewicht zerstört Decken, Dächer und drückt Mauern ein. Der Leuchtturm ist massiv und wird wohl stehen bleiben wenn die Düne weiter gewandert ist.
 
Auf dem Bild unten ist die Sandbewegung deutlich zu sehen. Der Sand sticht wie mit spitzen Nadeln in die Haut.

8.

Skagen und Grenen Odde

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Skagen ist im Nordosten von Jütland ein großer Fischerei- und Fährhafen. Hier herrscht im Sommer immer ein buntes Treiben.
 
Die alten Fischerhäuser sind zu Restaurants ausgebaut. Hier werden die Besucher mit Fischspezialitäten versorgt.
 
 
 
 
 
 
Der Wind bläst beständig aus unterschiedlichen Richtungen über das Land.
 
 
 
 
 
Ein Blick über den Hafen zeigt die Größe und die unterschiedlichen Fischerboote, je nach Einsatzort. Kleine Boote für die Küstenfischerei und große Boote für die Hochsee.
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Der Wind formt auf dem Bild links oben die schönsten Motive in den Sand.
 
Auf dem
Bild oben Mitte ist der Weg zur Grenen Odde zu sehen, der eigentlichen Sehenswürdigkeit hier oben im Norden.
 
Im Vordergrund noch ein Überbleibsel aus dem 2. Weltkrieg, ein von der deutschen Wehrmacht gebauter Bunker zur Küstenüberwachung und Verteidigung.
Dahinter ist an den Wellen erkennbar die Stelle, an der Skagerak und Kattegat aufeinander treffen.
 
Auf dem
Bild Oben rechts ist ein Nachbau des ersten Leuchtfeuers auf einem Hügel in Grenen zu sehen.
 
Links ist die aufgetürmte Sandbarre zu sehen. Von links laufen die Wellen des Skagerag auf und von rechts die Wellen des Kattegat. In der Mitte treffen sich diese und laden den Sand ab. Die Barre verändert ständig seine Form und Lage je nach Wellenstärke und Richtung.
 
Hier ist schwimmen wegen der sehr starken Strömung überall untersagt.
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9.

Raabjerg Mile und die Tilsandet Kirka

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Weitere Dünengebiete sind die Raabjerk Mile auf dem Bild links oben und die Sandmile auf dem Bild rechts oben.
 
 
 
 
Links ist die "Tilsandet Kirke zu sehen. Sie wurde schon vor langer Zeit von einer Wanderdüne überrollt. Die Wanderdüne ist weitergezogen und hat den unzerstörten Kirchturm wieder frei gegeben. Vom Kirchenschiff sind nur Fundamentreste übrig geblieben.

10.

Mariager, Saltcenter und die Fregatte Jylland

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Im Fjord von Mariager haben wir gepaddelt
Im Saltcenter von Mariager wird die alte Salzgewinnung gezeigt
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Die Fregatte Jylland in Ebeltoft
Auf dem Oberdeck der Fregatte Jylland in Ebeltoft

11.

Gudenö, Kolding und Hadeslev

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Von der Paddeltour auf dem Gudenö zurück
Ein schöner Garten in der Altstadt von Kolding
Eine alte Straße in der Altstadt von Kolding
Das See- und Flußgebiet um Ry und Silkeborg zählt zu den schönsten Paddelrevieren in Dänemark. Der Fluß Gudenö verbindet die Seen miteinander. Die Strömung ist nicht so stark, so dass auch gegen die Strömung gepaddelt werden kann.
 
Hier haben wir wunderschöne Paddeltouren durch diese einmalige Landschaft unternommen.
Die alte Wassermühle in Hadeslev
Ein alter Bauernhof in Hadeslev
Das waren ein paar Bilder von unserer Rundreise durch Jütland. Es gibt noch so viel zu berichten und noch mehr in Dänemark zu entdecken. Jede weitere Reise bringt neue Eindrücke und Erlebnisse von dem sehr liebenswerten Land mit seinen freundlichen Menschen.
 
Jeder sieht Land und Leute aus einer anderen Sicht und hat auch unterschiedliche Interessen auf seiner Urlaubsreise. Das ist auch gut so. Wir lieben Gärten, Schlösser, Kirchen und die Natur. So wie die Fotos es zeigen, haben wir Dänemark erlebt und fahren gerne wieder dort hin.